technische Daten der Tinkerbell

Allgemeines

Die Tinkerbell scheint von außen zwar wie ein normales Schiff der Mirandaklasse, gleicht im Inneren jedoch keinem Schiff der Flotte. Vor kurzem aufgewertet mit modernster Technik, kann die Tinkerbell zwar mit den Leistungsdaten mit keinem der neuen Schiffe wie Intrepid-, Sovereign-, oder der Galaxieklasse mithalten, aber im Gegensatz dazu hätte wohl keines dieser Schiffe die Anomalie überstanden, die die Tinkerbell nach M31 zog.
Die dezentrale Bauweise macht es teilweise unmöglich, das das Energienetz oder die Lebenserhaltung ausfällt, Energie kann jederzeit durch andere Leitungen transferiert werden und für die Lebenserhaltung gibt es auf jedem Deck ebenfalls dezentrale Notsysteme.

Transporter

Standard (6 Personen) : 3 (Deck 3, 5 & 8)
Notfall (20 Personen) : 2 (Deck 4 & 6)
Fracht                : 4 (Deck 8/9 & 11/12)

allgemeine technische Daten

Shuttle Rampen  :  2
Decks           : 14 
Computersystem  : isolinear, mit circa 80 Etaquad Kapazität
Hülle           : Standard Duranium-Tritanium Schiffshülle
Integritätsfeld : Standard
Manövrierantrieb: RCS-Triebwerke

Waffenübersicht

Waffenpositionen
 Phaser (3)Emitterkanonen (1)Torpedos (2)Schilde
Typ: VIIVIIMk II (Suchend/Direkt)FD-6c Cocoon Multiphasisch
Reichweite: 300.000km300.000km3.500.000km50m - 600m
Anzahl: 6x222 vorne, 2 hinten1
Leistung: 18 000 TW20 000 TW2 Torpedos/10-20s700 000 TW (mit Zusatzernergie 875 000)

Anzahl Torpedogehäuse
für Photonentorpedos: 107/130
für Quantentorpedos: 8/20

Phaser

Feuerübungen auf einen Asteroiden

Die Phaserbewaffnung der Tinkerbell besteht aus zwei erneuerten Phaseremitterkanonen, die am Rollbügel befestigt sind und eine maximale Leistung von 20 000TeraWatt aufbieten können, und 6 doppelte Emitterkanonen, die oberen Drei auf Deck 4 und die unteren Drei auf Deck 8. Die Phaseremitter der Tinkerbell sind mit Puffersystemen ausgestattet, die sogar ein kompletten Energieausfall für einige Minuten abfangen können. Der Rollbügel ist mit einem Wartunsschacht versehen, der an den Emitterkanonen vorbei zum Torpedolauncher führt. Ein Betreten des Wartunsschachts während eines Kampfes wird nicht empfohlen, da die Strahlenbelastung durch die Emitterkanonen nicht ausreichend abgeschirmt ist.

In ihrer primären Defensivanwendung feuern die Phaseremitter einen oder mehrere Strahlen auf ein Ziel ab in dem Versuch, die Zielstruktur zu beschädigen, manchmal sogar komplett zu zerstören. Ebenso wie andere von der Sternenflotte entwickelte Hardware ist auch der Typ VII-Phaseremitter sehr anpassungsfähig und für eine Reihe von Situationen, von aktiven energieschwachen Scans bis zu Schiff-zu-Schiff-Kampfeinsätzen mit hoher Geschwindigkeit.

Der Genaue Ablauf der meisten Phasereinsätze wird durch einen umfangreichen Satz von praktischen und theoretischen Szenarien bestimmt, der in den Hauptcomputerkern gespeichert ist. KI-Routinen legen die Energiestärke und das Ausstoßverhalten der Phaseremitter automatisch fest, sobald die verantwortlichen Offiziere genaue Befehle zum Einsatz gegen ein festgelegtes Ziel gegeben haben.

Energieschwache Einsätze bieten eine wertvolle Methode zum direkten Transfer der Schiffsenergie für eine Vielfalt von gesteuerten Anwendungen, wie z.B. aktive Sensorscans. Beim energiestarken Waffeneinsatz arbeiten mehrere Computersysteme zusammen, um den Strahl innerhalb weniger Millisekunden auf das Ziel auszurichten. Sensorscans mit geringer und großer Reichweite liefern Informationen über das Ziel an das Computersystem, das die Phaseremitter mit einer bestmöglichen Zielerfassung versieht.

Bei mehreren Zielen wird die Priorität festgelegt und die Ziele der Reihe nach angegriffen. Die effektive taktische Maximal-Reichweite der Schiffsphaser beträgt 300.000 Kilometer.

Ziele, die durch EM-Defensivschilde und eine teils absorbierende, teils abweisende Oberflächenbeschichtung geschützt sind, können dennoch getroffen werden, allerdings nur mit entsprechend höherem Energieaufwand, da ja die Schilde durchbrochen werden müssen. Die Phaser können aufgrund der EM-Polarisation die schiffseigenen Schilde von innen nach außen durchdringen, wobei nur eine leichte Krafteinbuße aufgrund des Widerstands an der Innenseite der Schilde in Kauf genommen werden muss.

Feindlichen Schiffen wird eine Vielzahl von Schilden entgegengesetzt, die auf Phaseremissionen einwirken, um ihre Effizienz zu verringern; der am häufigsten verwendete Typ streut den Strahldurchmesser und leitet so die Energie um die Schilde herum und zurück in den Raum. Höhere Energiestärken überlasten normalerweise die Schilde, so daß der Phaser das Ziel wieder direkt treffen kann, auch wenn raffinierte Gegner sehr widerstandsfähige Schildgeneratoren besitzen. Die Phaseremitter eines Schiffs der Miranda-Klasse sind so platziert, das eine möglichst große Schildfläche schnell beschießen können.

Allgemein ist, ungeachtet des aktuellen Strahltyps, ob pulsierend oder beständig, oder der spezifischen Bedrohung, die effizienteste Taktik, den Kontakt zwischen dem Strahl und den Schilden oder der Hülle des feindlichen Schiffs aufrechtzuerhalten. Die computergesteuerte Feuerfolge der Phaserbänke wird immer versuchen, das Ziel bloßzulegen, selbst wenn die Bänke nachladen. Umgekehrt besteht die beste Taktik zur Minimierung der Schäden durch feindliche Phaserfeuererwiederung darin, den feindlichen Waffen die kleinstmöglichen Fläche zu präsentieren und die Fluglage des Schiffs ständig zu ändern, damit die Strahlen keine Angriffsflächen haben, auf die sie ihr Feuer konzentrieren können.

Photonentorpedos

Feuerübungen auf einen Asteroiden

Die Tinkerbell besitzt einen Vorrat von maximal 150 Torpedogehäusen, die als Sonden, Photonentorpedos, Quantentorpedos oder Sarghüllen dienen können.

Das Standardtorpedo, wie es auf den Schiffen der Föderation mitgeführt wird, ist eine längliche elliptische Röhre, die aus geschmolzenem gamma-expandierten Duranium und einer Außenhaut aus plasma-verbundenem Terminium besteht. Das fertige Gehäuse wird von Phaserschneidern entlang der Äquatoriallinie gespalten und mit Öffnungen für die Reaktant-Beladung des Sprengkopfs, die Verbindungen zu ODN-Standleitungen und die Auslaßgitter des Antriebssystems versehen. In das Gehäuse eingebaut sind: Deuterium- und Antideuteriumtanks, ein zentraler Mischtank und die zu ihnen gehörenden Magnetfeldkomponenten, Zielerfassungs-, Steuerungs- und Detonationskonstruktionen und ein Warpgeschwindigkeits-Marschtriebwerk. Die Hüllen der Tanks bestehen aus gamma-verschweißtem Hafnium-Titanid. Die Innenbeschichtungen der Tanks bestehen ebenso wie die Marschtriebwerksspulen aus richtgegossenem Silicon-Kupfer-Karbid zur Maximierung der Feldeffizienz.

Das multimodale Marschtriebwerk ist aufgrund seiner geringen Größe kein echtes Warptriebwerk. Vielmehr ist es eine Miniatur-Brennstoffzelle, die die Marschtriebwerksspulen mit Energie versorgen, um das Abstoßfeld der Abwurfröhre zu greifen und festzuhalten und so die Warpgeschwindigkeit beizubehalten, wenn der Abwurf vom Raumschiff bei Warpgeschwindigkeit erfolgt.

Der eigentliche Abwurf findet im Torpedolauncher statt, der sich in der Mitte des Rollbügels befindet. Der Launcher befinden sich unterhalb von vier Ladestufen, wo die M/A-Brennstoffe gleichzeitig in zwei Torpedos geleitet werden. Die 30 Meter lange Röhre des Torpedolaunchers bestehen aus zerspantem Tritanium und Sarium-Farnid. In der Röhre sind sequenzielle Feldinduktionsspulen und abwurfunterstützende Gasgeneratoren aufgereiht, um das Marschtriebwerk mit Anfangsenergie zu versorgen und das Gehäuse vom Raumschiff weg anzutreiben. Nachdem sie abgefeuert wurde, wird die Launcherröhre durch Blitzsterilisatoren von Oberflächenrückständen befreit, die Spulenladungen werden neutralisiert und die Feuerfolgesteuerung wird zurückgesetzt, um für eine neue Beladung mit Torpedos bereit zu sein. Für den Fall, daß ein Satz Torpedos geladen und anschließend die Alarmstufe Rot auf dem Schiff aufgehoben wurde, werden die Sprengkopfbrennstoffe wieder entladen und in den Vorrat zurückgeleitet und das Torpedolaunchersystem abgeschaltet.

Der Launcher kann mit maximal zwei Torpedos geladen werden, die er entweder nach vorn oder nach hinten feuern kann. Die Richtung muss vor dem Laden festgelegt werden.

Schutzschilde

Tscherenkov-Strahlung der Schilde

Bei der Tinkerbell lag im Dock der Schwerpunkt darin, die Defensivsysteme der Mirandaklasse nochmals zu verbessern. Die Generatoren für Deflektoren und Schilde sitzen direkt neben dem Maschinenraum und können aufgrund ihrer Größe nicht dezentral angeordnet werden. Auch besitzen sie aufgrund ihres Energieverbrauches keinen Puffer und können von den Impulsmaschinen auch nur minimal mit Energie notversorgt werden.

Die Schutzschilde der Tinkerbell, die zum Abwehren von Energieeinflüssen dienen, sind in 6 Teile unterteilt, die wie folgt aufgebaut sind: Vorder-, Steuerboard-, Backboard-, Heck-, obere, und untere Schilde.

Die Deflektoren , die zum Abwehren von materiellen und interstellaren Einflüssen dienen, sind in 3 Schirme unterteilt, die sich an den Übergangspunkten teilweise überlappen: Deflektor 1 (vorn), Deflektor 2 (mitte) und Deflektor 3 (Heckbereich).

Warpantrieb

Die Tinkerbell erhielt im Dock als erstes und letztes Schiff der Miranda-Klasse neue Warpspulen, die nicht nur den Subraum schonen, sondern auch wegen des vergfügbaren Platzes unglaubliche Leistungen erreichen. Der Energiebedarf wird durch ein teilweise verzweigtes Plasmanetz des naheliegenden Warpkerns gedeckt.

Miranda auf Warp

Warpantriebssysteme

     Typ     : ILN-330 Mk VIII.
     Anzahl  : 2
Hauptreaktor : 1700-Plus-Cochrane-Warpkern

Impulssysteme

      Typ          : MSAN/TRAC
      Anzahl       : 2
Sekundärer Reaktor : FRIF-510 Netzwerk

Geschwindigkeit

Geschwindigkeit bei Tarnung    : 5.5
Standard Reisegeschwindigkeit  : 7.0

Maximale Reisegeschwindigkeit  : 9.3
Notfallgeschwindigkeit für 12h : 9.9
Maximale Geschwindigkeit       : 9.91
Kernzusammenbruch              : 9.93