Rollenspiel?

Was ist eigentlich ein Rollenspiel?

Ein Rollenspiel ist ein Spiel, in dem man eine Rolle übernimmt und eine Geschichte durchspielt. Dabei muss man verschiedene Arten des Rollenspielens unterscheiden; es gibt 3D-Rollenspiele (Computerspiele), Chatbasierende Rollenspiele, Forenbasierende Rollenspiele und E-Mailrollenspiele. Wie so ein zugbasierendes E-Mailrollenspiel funktioniert, wird jetzt hier erklärt:

In einem E-Mailrollenspiel baut man sich zuerst einen Charakter zusammen. Beispiele für vorhandene Charaktere gibt es hier: Besatzung. Den Charakter spielt man unter anderem eine sehr lange Zeit, er wird nicht jede Mission erneut festgelegt. Der Charakter kann jedoch die Abteilung wechseln, befördert werden, seine Haare färben oder sich sonst irgendwie verändern, wie es auch ein Mensch könnte. Im Spiel wird der Charakter dann Teil einer Geschichte, deren Rahmen die Spieler am Anfang der Geschichte festlegen. Der Rahmen sieht meist so aus, dass ganz grob beschrieben wird, wohin das Schiff fliegt und was eventuell passieren kann/sollte. Wird die Geschichte von vornherein zu genau beschrieben, leidet die Spannung und der Spielspaß enorm.
Sind die Rahmenbedingungen geklärt, geht es auch schon los, jeder Spieler spielt seinen Charakter und erlebt durch dessen Augen die Geschichte.

Dieses geschieht in der Regel durch "Züge", die den Zügen beim Schach sehr ähnlich sind. Jeder Spieler zieht seine Figur durch das Spiel, das passiert in Form von E-Mails, die an einen Verteiler geschickt werden, der sie dann an alle Spieler weiterleitet.

Ein Anfang könnte zum Beispiel sein, dass der eigene Charakter auf die Brücke geschrieben wird, wo er seine Station besetzt und als ein Teil der Crew agiert. Dabei interagiert er über wörtliche Rede nicht nur mit anderen Spielern und deren Charakteren, sondern beeinflusst auch mit die Geschichte. Bei ist es wichtig, sich in die Geschichte einzufügen und Ideen einzubringen, die etwas mit der aktuellen Geschichte zu tun haben. Besetzt man zum Beispiel die taktische Station und schreibt, dass sich ein feindliches Schiff enttarnt, obwohl das Schiff gerade an einer Raumstation dockt, ist das nicht nur blanker Unsinn, sondern wird auch vom GM gestrichen werden. Der GM (Gamemaster) ist der Leiter des Spiels, er hat (meist) den Überblick über die Geschichte und sorgt für Ordnung und Harmonie.
Für die Harmonie ist es nicht nur wichtig, Ideen einzubringen, sondern auch die der anderen aufzunehmen und weiter zu denken. Das Miteinander ist unter anderem der wichtigste Punkt in einem Rollenspiel.

Für gewöhnlich sieht der Rollenspiel Alltag so aus, wie der folgende, bunte Text. Jede Farbe, gehört einem Mitspieler und jeder neue Abschnitt ist ein eigener Zug. Züge dürfen 1 Zeile lang oder 3 Seiten (oder mehr) lang sein. Je nachdem.

--- Rettungskapsel
Korlon war, wie höchstwahrscheinlich die übrigen Insassen der Rettungskapsel auch, erleichtert, die Stimme des Captains zu hören. Die Tinkerbell war also noch da draußen und man hatte sie gehört. Vielleicht hatten ihre Sensoren die Rettungskapsel auch schon gefunden. "Captain, wir sind soweit in Ordnung", antwortete Korlon in einem sachlichen Ton. Dann sah er hinüber zu dem aschfahlen Bolos, der mit geschlossenen Augen und gesenktem Kopf in seinem Sitz mehr lag als saß. Wahrscheinlich war er wieder ohne Bewusstsein. "Nur Fähnrich Bolos benötigt dringend medizinische Hilfe. Wir befinden uns in einer Rettungskapsel, die derzeitige Position ist uns nicht bekannt, wir können sie nicht bestimmen", fuhr Korlon fort.

--- Brücke
"Wir haben Sie bereits auf dem Schirm und sind unterwegs, jeden Moment kommen wir in Transporterreichweite", informierte Borkowski den Klingonen. Dann nickte er dem Romulaner an der technischen Station zu, was bedeutete, dass dieser den Transport sofort beginnen sollte, wenn sich die Chance dazu bot. Sekunden später hatte dieser auch schon den Transferfokus ausgerichtet und leitete den Transport aller Lebenszeichen in der Kapsel ein.

Als Inuyasha materialisierte glitt seine Hand sofort wieder zu dem Griff des Schwertes. Seine Nase nahm eigentümliche Gerüche war, aber ein schneller Blick in die Runde zeigte ihm, dass wohl keine Gefahr drohte. So entspannte sich der Lycantrop wieder und wartete, was da nun kommen würde.

Borkowskis Blick fiel zuerst auf das Wesen, das wie eine schlimmere Form eines Anticaners aussah und dann auf die Flecken in den Gesichtern des Außenteams. 'Die Strahlung muss doch ziemlich groß gewesen sein, doch der jetzige Status wird sich mit einer einfachen Impfung behandeln lassen', mutmaßte Richard und tippte auf seinen Kommunikator: "Borkowski an Krankenstation, schicken Sie jemanden zum Behandeln von leichten Strahlenschäden". Dann wandte er sich an Commander Dunn: "Schön Sie wieder an Bord zu haben Commander, wie war Ihre Mission?".

"Captain.", begann Jason seinen Bericht, "Die Mission war sehr, ähm, sagen wir interessant.", er zwinkerte Richard scherzhaft zu. "Wir konnten den Überlebenden bergen.", er winkte Inuyasha zu sich, "Sir, darf ich vorstellen Inuyasha, er war der Überlebende den wir geortet hatten. Leider war er nicht ganz so alleine wie erwartet hatten. Bei dem Beamvorgang haben wir irgendwie das Interne Verteidigungssystem aktiviert! Gleichzeitig wurde ein Dämpfungsfeld aufgebaut das Kommunikation und beamen unmöglich machten. Letztendlich wurde die Situation so brenzlich, das ich entschloss auf diesem Wege das Schiff zu verlassen. Fähnrich Bolos wurde während der Mission leicht verletzt, aber leider ist der psychische Schaden größer als wir Anfangs angenommen hatten. Ich schlage vor Sie befreien ihn vorübergeht vom Dienst, bis er sich wieder gefangen hat! Taris wurde ebenfalls schwer am Bein verletzt, wir mussten ihn auf die Krankenstation des Schiffes bringen, er wäre sonst wahrscheinlich gestorben!" Er blickte kurz rüber zu Rhian. "Aber keine Sorge, Captain, die Mission brachte auch was Gutes, wir konnten nicht nur Inuyasha retten, sondern konnten auch Sternenkarten dieser Region bergen, ebenfalls habe ich mir erlaubt die medizinische Datenbank zu kopieren, vielleicht kann der Doc damit was anfangen!?" Plötzlich rematerialisierte sich ein Krankenpfleger mit einem Medikit direkt vor dem Turbolift.

Richard nickte etwas nachdenklich, als er den Bericht des Commanders hörte. Anscheinend waren sie nur um haaresbreite entkommen, was ihm gar nicht gefiel. Diese Galaxie war noch weit gefährlicher, als er gedacht hatte, für die nächste Außenmission musste er sich das gut merken. "Willkommen an Bord, Mister Inuyasha", begrüßte Borkowski den neuen und streckte freundlich die Hand aus.

Wie so ein Zug aussehen muss, wird im Regelwerk genauer erklärt.

Wem diese Erklärung jetzt zu wenig war, braucht seine Fragen nur in das Kontaktformular zu tippen, sie werden umgehend beantwortet.

Wer ernsthaftes Interesse hat, bei so einem Rollenspiel mitzumachen, kann sich direkt bei uns anmelden und mitmachen. Einige Details dazu finden sich unter anderem im Regelwerk und werden von der Spielleitung zusätzlich nocheinmal genau erklärt.

Und was für ein Spiel ist die Tinkerbell?

Die Tinkerbell ist ebenfalls ein zugbasierendes E-Mailrollenspiel, das im Star Trek Universum spielt. Das heißt, dass die Technik, die Geschichte und sonst fast alles auf Star Trek beruht. Das RPG spielt im 24. Jahrhundert, kurz nach dem Ende des Dominionkrieges. Auf einer Forschungsmission ist die Tinkerbell durch eine Anomalie nach M31 gezogen worden, wo das Abenteuer weiter geht.